AcademicPartner

AcademicPartner Infos:

Mitglieder:200.000
Männer / Frauen Verhältnis:ausgeglichen
Kostenlose Funktionen?
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  • Kontaktvorschläge erhalten
  • Suchfunktion nutzen
Gründungsjahr:2009
Premium kostenpflichtig für:FrauenMänner
Premium-Mitgliedschaft = Abo?Ja

Aktueller Test zu AcademicPartner - April 2017

Die Partnerbörse AcademicPartner existiert seit dem Jahr 2009 und gehört zur Hamburger EliteMedianet GmbH (eine TOMORROW FOCUS Tochter), die auch das Schwesterportal ElitePartner betreibt. Das Grundprinzip beider Plattformen ist praktisch identisch, der Kunde füllt nach kostenloser Anmeldung einen Fragebogen mit recht vielen Detailfragen aus und erhält daraufhin auch kostenlose Partnervorschläge, die er aber nur per kostenpflichtiger Mitgliedschaft kontaktieren kann. Die erste Frage, die sich aufgrund dieses Konstrukts AcademicPartner – ElitePartner stellt, ist diejenige nach dem Sinn einer solchen Aktion. Schließlich hätte doch die Investition in AcademicPartner auch in ein Wachstum von ElitePartner fließen können.

Es hat sich jedoch herausgestellt, dass das grundlegende Konzept von ElitePartner, Menschen mit höherer Bildung, besserem Einkommen und zwangsläufig auch höheren Ansprüchen zusammenzuführen, in der Praxis nicht aufgegangen ist. Es melden sich, wenn es keine Zugangsbeschränkungen gibt, auch Personen mit nicht ganz so qualifiziertem Profil an, wodurch das Grundkonzept verwässert wird. Daraufhin wurde AcademicPartner gegründet, um die Auswahl rein durch das Corporate Design noch strikter auf wirkliche Akademiker zu beschränken. Das mag den Kunden sogar zugutekommen, allerdings verdiente AcademicPartner trotz der gemeldeten Mitgliederzahl von über 200.000 Anmeldungen seit seiner Gründung und 50.000 aktiven Kunden pro Woche bis Mitte 2012 nach offiziellen Verlautbarungen kein Geld.

Funktionalitäten, Vermittlungsprinzip

Die Anmeldung erfolgt wie bei jeder Partnerbörse kostenlos, der Kunde gibt sein Geschlecht und das des Partnerwunsches an (auch gleichgeschlechtliche Vermittlung ist möglich), erhält einen Zugangscode und füllt dann neben seinen Stammdaten (Alter, Größe, Figur, Beruf, Familienstand, Foto) einen wissenschaftlichen Fragebogen aus. Dieser Fragebogen, den auch ElitePartner und das Konkurrenzunternehmen Parship in ähnlicher Form verwenden, hat eine sehr lange Tradition.

Die grundlegende Idee stammt aus den 1930er Jahren und wurde von amerikanischen Psychologen und Heiratsvermittlern gemeinsam entwickelt. Sie basiert darauf, dass Menschen bestimmte grundlegende Präferenzen haben, welche die Basis für eine „erfolgreiche“ Beziehung darstellen. Diese Präferenzen können sich in der Wahl des Wohnortes (Stadt/Land, Art der Immobilie), der bevorzugten Musik, Speisen, sportlichen Aktivitäten, des Umgangs mit anderen Menschen und der Art der Kommunikation und Konfliktbewältigung niederschlagen. Vielfach sind solche Vorlieben den Menschen nicht vollständig bewusst, sie müssen auch zwischen den Partnern nicht identisch ausfallen, im Gegenteil. Während es natürlich von Vorteil ist, wenn zwei Menschen beide gern im Landhaus wohnen möchten, ist es hinsichtlich der Kommunikationsfreude durchaus günstig, wenn ein Partner lieber zuhört, der andere lieber redet. Dasselbe betrifft das Dominanz-/Unterordnungsverhalten, auch hier werden zwei gleich dominante Personen wahrscheinlich Schwierigkeiten miteinander bekommen. Die Fragen in diesen wissenschaftlichen Tests beginnen relativ harmlos („ich speise am liebsten beim Italiener/Griechen/Chinesen“) und gehen anschließend in die Tiefe, wobei die Art der Auswertung durch das Partnerinstitut weitgehend offengelegt wird.

Ob allerdings der Test „Hand und Fuß“ hat, ist schwer festzustellen. Die Vermittlungsquote von AcademicPartner wird mit rund 40 Prozent angegeben, was hoch wäre, diese Quoten sind aber nicht überprüfbar, und zwar nicht, weil die Institute „schwindeln“, sondern weil es bei einer Partnervermittlung kein Kriterium für den Erfolg gibt. Die Heirat wäre so ein Kriterium, gilt aber in modernen Partnerschaften nicht mehr als qualifiziertes Merkmal, wie sich an den Lebenswirklichkeiten ablesen lässt. So kann es passieren, dass der Kunde im Kündigungsfall zwar nur wenige Partnervorschläge, aber für viel Geld den Test berechnet bekommt.

Nach der Durchführung des Tests erhält der Kunde Partnervorschläge von AcademicPartner und sucht sich diese nicht selbst aus. Wie viele Partnervorschläge es sind, fällt bei jeder Person unterschiedlich aus, weil jede Person unterschiedliche Chancen auf dem Partnermarkt hat. Bei sonst identischen Voraussetzungen sind beispielsweise die Chancen von Männern mit einer Körpergröße zwischen 1,80 bis 1,89 m am höchsten (und übertreffen diejenigen von Männern zwischen 1,68 bis 1,73 um rund 90 Prozent), bei Frauen (in Mitteleuropa) sind es 1,57 bis 1,64 m. Das ist nur ein einziger Fakt. Hinzu kommen die Zahl von im Haushalt lebenden Kindern, der Besitz eines Eigenheims, in das der Partner ziehen soll (nachteilig!), die Ortsgebundenheit (natürlich nachteilig) und last, not least das Einkommen. Die Bildung ist ebenfalls ein wichtiger Fakt, soll aber durch das Konzept von AcademicPartner als Kriterium ja nivelliert werden. Zu beachten ist, dass in den „wissenschaftlichen“ Fragebögen der Partnervermittler gerade diese Key-Features bei einer Partnervermittlung nicht auftauchen. Diese Fragen dienen daher der Motivation, nicht der Vermittlung.

AcademicPartner Homepage Sceenshot

Die Aufnahme, der Persönlichkeitstest, individuelle Suchen und Partnervorschläge sind bei AcademicPartner kostenlos. Partneranfragen erhält der Partnersuchende kostenlos und kann sie auch versenden, aber nicht beantworten. Das kann zu dem Phänomen führen, dass ein kostenlos aufgenommenes Mitglied mit einem Premiummitglied die Kommunikation eröffnet und auf die Antwort warten muss – die der kostenlose User wiederum nicht beantworten kann, selbst wenn sie stattfindet. „Tricks“ wie das Versenden der privaten Mail-Adresse unterbinden die Partnervermittler durch automatische Tools und händische Kontrollen, es ist auch innerhalb einer Partnervermittlung von der sofortigen Preisgabe der privaten Kontaktdaten eher abzuraten. Für eine Premiummitgliedschaft, die sich nach Laufzeit staffelt können die Nutzer über das Portal unbeschränkt miteinander kommunizieren. Hier raten wir maximal zu einer Mitgliedschaft über 6 Monate. Ca. 60 Euro Ersparnis für 12 Monate vs. 6 Monate oder ca. 240 Euro Mehrkosten für 12 Monate, wenn man nach 5 Monaten vielleicht schon einen Partner gefunden hat, sprechen eine klare Sprache.

Features für diese Premiummitgliedschaft sind eine Kontaktgarantie (20 Kontakte innerhalb der Laufzeit von 1 Jahr), unbegrenzte Kontaktmöglichkeiten, Bilderaustausch und die Auswertung des psychologischen Gutachtens als PDF.

Über eine Chatfunktion verfügt AcademicPartner übrigens nicht, und das ist so gewollt, denn ein Chat gerät schnell zur Spielwiese für Entgleisungen, die einer (personell aufwendigen) Überwachung bedarf. Es gibt auch Kontaktgarantien bei AcademicPartner. Wer als Premiummitglied mit niemandem in Kontakt treten kann, erhält eine kostenlose Verlängerungsoption, und zwar so lange (zeitlich unbegrenzt), bis es einige Kontakte gab. Wie viele es sein müssen, wird nicht quantifiziert. In der Praxis beraten die Partnervermittler dann ihre Kunden ausführlich, die Schwierigkeiten bei der Kontaktaufnahme haben, sie nehmen sie „ans Händchen“. Der Bedarf kann auch bei Akademikern bestehen. Wie qualifiziert der Service durch AcademicPartner in dieser Hinsicht ausfällt, ist sehr schwer zu beurteilen.

Bezahlen kann bei bei Academic Partner über Lastschrift, Kreditkarten und virtuelle Geldbörsen wie Click&Buy. Wer sofort alles bezahlt bekommt einen Rabatt. Manchmal 10%, manchmal aber auch 20%.

Was die Kündigung angeht, so muss man aktiv per Brief oder Fax kündigen. Eine e-Mail reicht nicht. Dazu kann die rechts genannte Adresse verwendet werden. Die Kündigungsfristen sind pro Mitgliedschaft unterschiedlich. Bitte vor Abschluss der Mitgliedschaft genau anschauen. Wenn man die First verpasst, verlängert sich der Vetrag um die vorher gebuchte Laufzeit.

Preis, Leistung und Service bei Academic Partner

Laufzeit / Preise3 Monate6 Monate12 Monate24 Monate
Premium-Mitgliedschaft239,70 €359,40 €598,80 €957,60 €

Neben dem Persönlichkeitstest mit qualifizierten Anfragen bietet AcademicPartnerindividuelle Suchkriterien. Lediglich Premium-Mitglieder haben wie bei fast allen großen Partnerbörsen unbegrenztes Kontaktrecht. Die Anonymität und absoluter Datenschutz ist bei AcademicPartner natürlich gewährt. Alle Profile werden handverlesen und geprüft. Die Kontaktgarantie ist bei AcademicPartner sehr überzeugend: Wenn bei einer Premium-Mitgliedschaft von drei Monaten keine 5 Kontakte ausgeschöpft wurden oder bei 6-monatiger Mitgliedschaft keine 10 bzw. bei 12-monatiger Mitgliedschaft keine 20 Kontakte, verlängert sich die Mitgliedschaft automatisch kostenfrei. Deine aktive Mitarbeit ist hier selbstverständlich Voraussetzung.

Fazit AcademicPartner im Test

AcademicPartner ist eine Partnervermittlung mit sehr hohem Anspruch. Wer also in einer kleinen Gruppe von Singles unterwegs sein möchte und das Umfeld unter Akademikern schätzt, der findet hier sicher eine Seite, die den Wünschen gerecht wird. Kosten, Bedingungen etc. unterscheiden sich nicht sonderlich von den anderen Partnervermittlungen. In Sachen „mobile“ könnte noch eine App für iPhone oder Android angeboten werden.

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